Erdbeer-Biskuitrolle

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By Drea
18. Juli 2026

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Erdbeer-Biskuitrolle mit Mascarponefüllung – der Sommer auf einem Teller

Es gibt diese Rezepte, bei denen man schon beim Lesen anfängt, den Ofen vorzuheizen. Diese Erdbeer-Biskuitrolle gehört für mich definitiv dazu. Ein federleichter Biskuit, eine cremige Füllung aus Mascarpone, Quark und frischen Erdbeeren, ein Hauch Zitrone für den Frischekick – und am Ende eine Rolle, die auf jedem Kaffeetisch für Begeisterung sorgt. Optisch ein Hingucker, geschmacklich pure Sommerlaune, und dabei gar nicht so kompliziert, wie sie aussieht.
Wenn du schon ein bisschen Backerfahrung hast, wirst du merken: Der Trick liegt  in ein paar kleinen Handgriffen zur richtigen Zeit. Genau die zeige ich dir jetzt Schritt für Schritt.

Zutaten
  

Biskuit

  • 8 Eier davon 4 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 20 g Speisestärke

Füllung

  • 500 g Erdbeeren
  • 500 g Quark
  • 500 g Mascarpone
  • Saft einer Zitrone
  • Abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • Ca 80- 100 g Zucker nach Geschmack

Anleitungen
 

Der Biskuit: locker, luftig, goldgelb

  • Alles beginnt mit der Eimasse. Trenne die Eier und rühre die 8 Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers cremig-schaumig auf – nimm dir hier ruhig ein bis zwei Minuten mehr Zeit, das ist die Basis für die Lockerheit des Biskuits. Parallel schlägst du 4 Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu einem festen, glänzenden Eischnee. Die restlichen 4 Eiweiß benötigen wir nicht für dieses Rezept.
    Jetzt kommt der Moment, in dem viele zu hastig werden: Hebe den Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse – mit einem Teigschaber, in weiten Bewegungen von unten nach oben. Je behutsamer du hier vorgehst, desto mehr Luft bleibt im Teig, und genau die sorgt später für die schöne Elastizität, die man zum Rollen braucht.
    Sieb Mehl und Speisestärke gemeinsam darüber und hebe auch das vorsichtig unter. Ein Tipp aus der Praxis: Lieber in mehreren kleinen Portionen einarbeiten als alles auf einmal – so vermeidest du zuverlässig Mehlnester, ohne dabei zu viel Luft aus dem Teig zu rühren.
    Die Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und bei 200 °C Umluft rund 13–15 Minuten backen, bis die Oberfläche zart goldgelb ist. Da jeder Ofen etwas anders tickt, lohnt sich in den letzten Minuten ein wachsames Auge.
    Der entscheidende Moment für eine Rolle ohne Risse: Den fertigen Biskuit sofort auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Anschließend mit einem feuchten, kalten Tuch abdecken und vollständig auskühlen lassen. Diese Ruhephase ist kein optionaler Schritt, sondern der Grund, warum sich der Biskuit später sauber und ohne zu brechen aufrollen lässt.

Die Füllung: fruchtig-frisch trifft cremig

  • Während der Biskuit auskühlt, ist Zeit für die Füllung. Erdbeeren waschen, 6 schöne Exemplare für die Deko beiseitelegen und den Rest klein schneiden.
    Mascarpone, Quark, Zitronensaft, Zitronenschale und Zucker glattrühren, bis eine geschmeidige, homogene Creme entsteht. Nimm davon etwa 5 Esslöffel ab und stelle sie für später zur Seite – die brauchst du gleich zum Bestreichen und Dekorieren. In die restliche Masse hebst du nun die geschnittenen Erdbeeren unter.

Der große Moment: Füllen und Rollen

  • Sobald der Biskuit vollständig ausgekühlt ist, die Erdbeer-Mascarpone-Creme gleichmäßig darauf verteilen – bis an die Ränder, aber mit einem kleinen Rand am Ende, damit beim Rollen nichts herausquillt. Von der kurzen Seite her fest, aber nicht zu straff aufrollen.
    Die Rolle mit drei Vierteln der zurückgestellten Creme einstreichen. Die übrige Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Rolle damit nach Lust und Laune verzieren. Zum Schluss die restlichen 6 Erdbeeren halbieren und dekorativ darauf setzen – fertig ist ein Blickfang, der nach echtem Sommer schmeckt.

Geniessen!

  • Am besten schmeckt die Rolle, wenn sie noch eine Stunde kühl durchziehen darf, bevor sie angeschnitten wird – so setzt sich die Füllung, und die Scheiben halten schön ihre Form. Aber ganz ehrlich: Wenn die Ungeduld gewinnt, schmeckt sie auch direkt fantastisch.

Notizen

Für dieses Rezept gilt: Von 8 Eiern werden alle 8 Eigelbe verwendet, aber nur 4 Eiweiße zu Eischnee geschlagen und untergehoben. Die restluchen Eiweiße könnt ihr für Baiser oder Makronen verwenden. Eingefroren sind sie Monate haltbar.
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